Rückblick

Das war der Musical Sommer 2026

Das Finale einer Trilogie – und einer Epoche.

  • 1.100Besuche
  • 6Vorstellungen im Juli 2026
  • 70+Mitwirkende aus ganz Deutschland
  • Stunden ehrenamtliche Arbeit
Ein Rückblick

Das letzte Wort …

Lycantropia – Das letzte Wort … war nicht nur das Finale einer Trilogie, sondern auch das Finale einer Epoche, die mit dem 3. Teil ihren Höhepunkt fand und unseren Verein die letzten acht Jahre geprägt hat.

Gruppenfoto aller Mitwirkenden auf der Bühne, vorne die Musiker*innen mit ihren Instrumenten.
Das Team vor und hinter den Kulissen. Danke an viele weitere Helfer*innen!

Wie die Geschichte und die Figuren im Werk haben wir uns in dieser Zeit stets weiterentwickelt. Die Produktion dieser Fantasy-Musical-Trilogie half uns, herauszufinden, was uns als Verein wichtig ist und wozu wir als Gruppe fähig sind.

„Lycantropia“ führte auch dazu, dass sich zu den sieben Gründungsmitgliedern mehr als 130 weitere Menschen aus ganz Deutschland gesellten. Ihre Wünsche, Ziele und Hoffnungen sind ebenso vielfältig wie ihre Talente, aber viele eint die Begeisterung dafür, mit vereinter Kraft etwas Außergewöhnliches zu schaffen.

Pressespiegel

Stimmen aus der Presse

„Die Zuschauer erlebten einen Musicalabend, der so auch in einem renommierten Theater einer Großstadt hätte stattfinden können.“

Die Rheinpfalz
  • „Mit frischen Ideen auf der Bühne prägen sie die regionale Kulturszene.“

    Die Rheinpfalz
  • „Beschwingte, eingängige Melodien wechselten sich mit Balladen, Rapeinlagen und bombastischen Soundgefügen ab.“

    Die Rheinpfalz
  • „Das Konzept der Helden von heute, Laien und Profis zusammen auf die Bühne zu bringen, ist aufgegangen.“

    Die Rheinpfalz
  • „Ausdrucksstarke Bewegungen und kreative Tanzeinlagen“

    Die Rheinpfalz
  • „Gesellschaftskritisch wurden Themen wie Profitgier, Egoismus und fehlende Moral in eine fantasievolle Geschichte verpackt.“

    Die Rheinpfalz
Das Ensemble jubelt mit erhobenen Armen um eine Figur im pinkfarbenen Anzug, buntes Licht.
Juliens Song„Alles ist möglich mit dir“0:00–:––
Aus dem Programmheft

Gedanken zum Werk

Tatsächlich entstand Lycantropia seit 2018 aus dem Kerngedanken heraus, dass Misstrauen ein elementarer Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens ist. „Einer von uns ist nicht das, was er uns vorgibt zu sein“ – das waren die ersten vertonten Zeilen, zu denen sich jedoch bald eine zweite Idee gesellte, nämlich dass sich ein junges Mädchen diesem Misstrauen entgegenstellt mit der Prämisse, den unbeschwerten gesellschaftlichen Zusammenhalt mit Hilfe von Magie und Fantasie wiederherstellen zu können.

Manuel Buch
Von oben gesehen: drei Figuren auf einem beleuchteten Podest, eine schreibt am Boden.
Amanda, ihr jüngeres Ich und die Erzählerin.

„Wir haben keine Zeit für ethische Abwägungen“

Auf die Frage hin, ob ihre [Amandas] literarischen Handlungen noch vertretbar sind, antwortet sie bedenkenlos: „Wir haben keine Zeit für ethische Abwägungen“, und schreckt im weiteren Verlauf vor nichts zurück, um die Hoheit über ihr eigenes Werk zurückzuerlangen. […] Wir erleben also eine Protagonistin, die – mit sehr wenigen Ausnahmen – weder ihren Mitmenschen noch ihrer eigenen Vergangenheit mit Respekt begegnet. Vielmehr ist sie eine absolutistische Künstlerin, der vor allem ihre Selbstverwirklichung am wichtigsten ist.

Wer hier den großen Aufschrei erwartet, die Empörung, die Abwendung, der wird enttäuscht werden. Amanda sieht nur sich selbst, aber zugleich – oder gerade dadurch – ist sie am Ende auch eine geniale Erzählerin, und es tritt ein, was sich die junge Amanda einst ersehnte: Eine Gesellschaft in Harmonie, eins mit sich und ihrer Umwelt.

Dass diese Gesellschaft dabei einer Person mit unbegrenzter Macht huldigt, scheint niemanden zu stören – es wird genauso fröhlich besungen wie die Tasse Kaffee. Es ist aber auch nicht so, dass die Menschen es nicht wissen könnten – Julien singt es offen und klar –, nein, sie wollen getäuscht werden und folgen mit gleicher Begeisterung jedem, der ihnen eine ausreichend überzeugende Realität präsentiert. […] Die Notwendigkeit, einer solchen alternativen Realität Einhalt zu gebieten, um sich nicht selbst darin zu verlieren, erkennt nur einer: Mit den Worten „Und nun mach’ dein Notizbuch zu – ab jetzt ist es meine Geschichte!“ beschließt Julien die Trilogie.

– Manuel Buchaus dem Programmheft von „Lycantropia – Das letzte Wort …“

„Und nun mach’ dein Notizbuch zu – ab jetzt ist es meine Geschichte!“

Julien
  • Zwei Darsteller*innen in dunklen Uniformen mit Taschenlampen vor der weißen, handbeschriebenen Torkulisse.
  • Eine Gruppe in bunten Kostümen steht im Nebel im Gegenlicht.
  • Eine Darstellerin in roter Lederjacke an einem Geländer, neben ihr eine jüngere Figur.
Offizielles Musikvideo

„Gewinn muss her“

April 2026

„Es wurde geschminkt, getanzt und teilweise per Drohne aus der Luft gefilmt. Mehr als 20 Darstellerinnen und Darsteller tummelten sich acht Stunden lang im Gemäuer […]“

Die Rheinpfalz
Hinter den Kulissen

Probenwochenende in Bad Homburg

Ein ganzes Wochenende nur für Lycantropia: Szenen proben, Choreografien festigen, Lieder feilen – und dazwischen ganz viel Spaß. Hier entsteht, was später auf der Bühne zusammenkommt.

Die Social Media-Highlights

Der Weg der Trilogie

„Durch Zeit und Raum“

  1. Oktober 2019Erstes Probenwochenende für „Lycantropia – Es wird Nacht …“
  2. Februar & März 2020„Lycantropia – Es wird Nacht …“Uraufführung des 1. Teils der Musical-Trilogie in der IGS Anna Seghers Mainz. Weitere Vorstellungen im Provinzkino Enkenbach entfallen wegen Corona.
  3. August 2022Wiederaufnahme einer überarbeiteten Version in der Alsenzhalle Alsenborn mit drei Terminen.
  4. November 2023Probenbeginn für „Lycantropia – Kein Weg zurück …“
  5. Juli & August 2024„Lycantropia – Kein Weg zurück …“Uraufführung des 2. Teils mit sechs Terminen
  6. Januar 2025Beginn der Vorbereitungen für das Finale
  7. November 2025Probenbeginn für „Lycantropia – Das letzte Wort …“
  8. Juli 2026„Lycantropia – Das letzte Wort …“Uraufführung des 3. Teils mit sechs Terminen

Danke!

Danke an alle Mitwirkenden auf, hinter und vor der Bühne, an unsere Unterstützer*innen und an euch, unser Publikum, für acht unvergessliche Jahre Lycantropia.